Doku & Reportage
Keine Nudeln für Courbet / The Male Gaze Recipe
Kamera
Projektdetails
Deutschland/2024
Regie & Drehbuch: Joey Arand & Alma W. Bär
Kamera: Ferdinand Kowalke
Experimentelle Doku über den „Male Gaze“ und dessen Präsenz in unserer Kultur und visuellen Wahrnehmung.
„Unicato – Male Gaze der männliche Blick“ in der ARD Mediathek → Link
Festivals
- PÖFF Tallinn (Late Night Love) – 2024 – Estonia
- Uppsala short film festival – 2024 – Sweden
- Kurzfilmfest Hamburg – 2024 – Germany
- Interfilm Berlin – 2024- Germany
- Lichter Filmfest Frankfurt – 2025 – Germany
- Filmfest Dresden – 2025 – Germany
- Everybody’s Perfect Genf – 2024 – Switzerland
- Queer Film Festival München – 2024 – Germany
- Pornfilmfestival Berlin (PFFB) – 2024 – Germany
- Uppsala Kortfilmfestival (Kort Kort) – 2024 – Sweden
- Fantafestival Rom – 2024 – Italy
- Flensburger Kurzfilmtage – 2024 – Germany
- Kurzfilmfest Regensburg – 2025 – Germany
- International Short Film Festival Detmold – 2024 – Germany
- Kurzsüchtig Leipzig – 2025 – Germany
- Kurzfilmsause Freiburg – 2024 – Germany
- Randfilmfest Kassel – 2024 – Germany
- Punkfilmfest Berlin – 2024 – Germany
- Courts mais trash festival Brussel – 2025 – Belgium
- Diametrale Innsbruck (LEOKINO) – 2025 – Austria
- Riga International Short Film Festival 2ANNAS – 2025 – Latvia
- Porn Film Fest Vienna – 2025 – Austria
- Kurzfilmfestival 20minmax Ingolstadt – 2025 – Germany
- Brussels Porn Film Festival – 2025 – Belgium
- Queerfilmfest Kassel – 2025 – Germany
Hello and the food
Kamera | Editing
Tripperburgen in der DDR
Kamera
→ Link
Projektdetails
Regie: Marie Elsa Scheidt
Produktion der Constantin Dokumentation & MDR
Die Dokumentation „Trauma ‚Tripperburg‘ – Gewalt gegen Frauen in der DDR“ beleuchtet ein düsteres, weitgehend unbekanntes Kapitel der DDR-Geschichte zwischen 1961 und 1989. Tausende Frauen und Mädchen ab dem 12. Lebensjahr wurden in geschlossenen venerologischen Stationen, in sogenannten „Tripperburgen“, eingesperrt, wo sie gegen ihren Willen täglich gynäkologisch untersucht und misshandelt wurden. Die meisten Frauen waren jedoch gesund.
Jahrzehnte wurde über dieses Kapitel geschwiegen. Zu groß waren Angst und Scham der betroffenen Frauen, über ihr Trauma zu sprechen. Gemeinsam mit der Historikerin Dr. Steffi Brüning und der Bürgerrechtlerin Heidi Bohley deckt der Film die Hintergründe eines bis heute tabuisierten Verbrechens auf. Die Dokumentation erzählt, wie sexualisierte Gewalt als Erziehungsmaßnahme in einem Land genutzt wurde, das die Emanzipation und die Gleichstellung der Geschlechter staatlich propagierte.
Gebär_Mütter
Producer | Kamera | Editing
Projektdetails
Regie & Drehbuch: Joey Arand
Kamera: Ferdinand Kowalke
Doku über die Industrie der Leihmutterschaft in Indien, welche die komplexen und tabuisierten Themen der Kinderlosigkeit und der Leihmutterschaft untersucht. Der Film sucht nach Antworten auf die Frage, wie genetisch eigene Kinder zu bekommen sind, wenn der Körper versagt oder fehlt. Umfassend betrachtet werden die Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Elternschaft und den gesellschaftlichen/rechtlichen Grenzen, die in Deutschland durch das Verbot der Kommerzialisierung der Reproduktion markiert sind.
Um diese enorme Komplexität zu durchdringen, wird ein multiperspektivischer Ansatz gewählt: Dafür wurden Menschen auf beiden Seiten der kommerziellen Praxis begleitet und interviewed, also Kunden wie Dienstleister. Durch die Zusammenführung von Experteninterviews (Medizin, Ethik, Recht), persönlichen Berichten von Betroffenen und kunstvollen Animationen wird versucht, die emotionalen, ökonomischen und ethischen Dilemmata zu beleuchten.
Das übergeordnete Ziel ist nicht, eine Lösung zu präsentieren, sondern ein tiefes Verständnis und eine offene Diskussionsplattform zu schaffen. „Gebär_Mütter“ ist eine poetische Auseinandersetzung damit, was wir unter Mutterschaft verstehen, und fordert das Publikum auf, die gesellschaftlichen, ethischen und persönlichen Kosten des Kinderwunsches zu hinterfragen.




